Über drei Dekaden habe ich als Gründer, Unternehmer und Vorstand digital transformiert.

Ob im studentischen Kleinunternehmen, im gehypten Start-up oder im börsennotierten internationalen Konzern: Die Herausforderungen sind im Grunde immer die gleichen.

So konnte ich im Laufe der Zeit die Essenz der digitalen Transformation von Unternehmen, ihren Geschäftsmodellen und den Mitarbeitenden herausarbeiten, verinnerlichen und erfolgreich anwenden.

Die Essenz.

In meiner vierten beruflichen Dekade unterstütze ich Unternehmen tatkräftig darin, ihre ambitionierte digitale Vision erfolgreich zu realisieren.

Mit der Begeisterung als Unternehmer.

Mit der Erfahrung als Manager.

Mit der Empathie als Mensch.

Vorstand in zwei S-DAX Investment-Konzernen.

Fokus auf Führung, ‚Operations‘ und Digitalisierung.

Gründer und CEO von zwei digitalen Plattformunternehmen.

Beide marktführend und nachhaltig etabliert.

Meine berufliche Entwicklung.

Mit 21 Jahren gründe ich neben dem Studium der Betriebswirtschafts lehre an der Ludwig-Maximilians Universität München mein erstes kleines Unternehmen am Ammersee. Wir entwickeln Software für Emissionshäuser, Banken und Finanzdienstleister – binnen drei Jahren werden wir dominierender Marktführer. Meine Tätigkeit erfährt Aufmerksamkeit in der Fonds- und Immobilienwirtschaft. So wird meine Diplomarbeit zur Rentabilität von Immobilienfonds im Jahr 1996 mit dem 1. Platz des renommierten Forschungspreises der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e. V. an der ebs European Business School ausgezeichnet und in einer Dissertationsreihe publiziert. Im Alter von 25 Jahren konzipiere, kalkuliere und prospektiere ich das Hotel Adlon am Brandenburger Tor in Berlin als geschlossenen Immobilienfonds. Aufbauend auf die unternehmerischen und fachlichen Erfahrungen gründe ich im Jahr 2000 die erste digitale Plattform für die Analyse, Vermittlung, Verwaltung und den Handel geschlossener Fonds. Diese entwickelt sich außerordentlich bis dynamisch bis zu der Ende 2008 ausgerechnet durch den Mitgesellschafter Lehman Brothers ausgelösten Finanzmarktkrise. Ab 2010 entwickle ich meine Führungserfahrung in zwei S-DAX Unternehmen weiter, zunächst als Vorstand für Produkte und Vertrieb des zu dieser Zeit führenden Emissionshauses geschlossener Fonds. Später transformiere ich bis 2022 als Vorstand für Operations, Digitalisierung und IT einen großen europäischen Immobilien-Investment Manager mit EUR 55+ Milliarden Assets under Management. Seit 2023 unterstütze ich Unternehmen tatkräftig darin, ihre ambitionierte digitale Vision erfolgreich zu realisieren. Darunter befindet sich aktuell ein mittelständischer Anbieter von Edelmetallen, dessen milliardenschwere Umsätze nunmehr digitalisiert und international skaliert werden.

Meine Internet-Story.

Das Start-up war gerade gelauncht, da bricht die Dot.com-Krise über den Markt der jungen Internetunternehmen herein. Das Venture Capital droht kurzfristig auszugehen. Der Befreiungsschlag gelingt, 10% Anteil gehen für 5 Millionen Deutsche Mark an einen strategischen Investor.

„Sag einfach die Wahrheit“ befindet meine Freundin beim gemeinsamen Frühstück. Also berufe ich eine außerordentliche Gesellschafterversammlung ein und informiere den Investor, dass mein Mitgründer fröhlich das Geld ausgibt, das so dringend benötigt wird, um den Break-Even zu erreichen.

Nach der folgenden Übernahmeschlacht ist Deutschlands führende Anwaltskanzlei wieder ein Stück reicher und ich bin stolzer Eigentümer eines Start-ups, das aus einem ambitionierten Businessplan und viel Hoffnung besteht. Außerdem habe ich einen eindrucksvollen Schuldenberg (die Summe möchte ich hier sogar über 20 Jahre später nicht nennen, mein Banker könnte unter den Lesern sein) und für die Anzahlung zur Darstellung einer gewissen Tilgungsabsicht mein Haus verpfändet. Letzteres wird als „Headquarter genutzt und konnte ich erwerben, weil meine zuvor gegründete studentische Firma es in einer kleinen Nische schnell zum Marktführer gebracht hatte. Dafür belohnte ich mich mit einem knallblauen Carrera 4 Targa, was mir bis heute peinlich gegenüber meinen Ex-Kommilitonen an der Ludwig-Maximilians-Universität ist.

Drei Jahre später sitze ich mit eigens aus New York im Privatjet angereisten Investmentbankern im gerade neu bezogenen Büro in einer kultigen alten Brauerei am Ammersee. Es zieht eisig durch die Ritzen der Verglasung, die eine frühere Laderampe nur mäßig schließt, doch immerhin sieht man auf den Ammersee und bei Fön sogar die Zugspitze.

Ich frage nach meiner Präsentation besser nochmals nach, immerhin geht es um eine Viertelmilliarde Euro und mein Englisch bewegt sich eher noch auf Schulniveau. Doch der Finanzchef bekräftig die Investitionsentscheidung nochmals und fügt hinzu: „For three reasons: Integrity. Integrity. Integrity.“ Alle nicken freundlich.

Ich verstehe es so, dass man mir also glaubt, dass ich den präsentierten ambitionierten Plan mit meinem Team und deren Geld erfolgreich umsetzen kann. Und genau so geschieht es dann auch.

Anscheinend zahlt sich Ehrlichkeit also tatsächlich aus. So erhebe ich „Integrity“ zu meinem „Business Paradigm“. Und heirate meine Freundin.

Der Investor, die seinerzeit stolze US Investmentbank Lehman Brothers, ist bekanntlich längst pleite. Aber ich feiere bald Silberhochzeit.

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